Interne Kommunikation

Mitarbeiter wollen nicht nur informiert, sondern auch unterhalten werden. Neben der richtigen Auswahl der Tools – wie Mitarbeitermagazine, Newsletter oder Apps – spielen auch die Themen eine große Rolle. Aufgabe der internen Kommunikation ist es, hier die richtige Mischung zu finden. Doch wie sieht diese aus? Welche Themen sind relevant, welche eher nicht? Und was tut man, wenn einem die Themen ausgehen?

Generell gilt: Prasseln zu viele Informationen über das Unternehmen, Strukturen, Projekte oder Aufgaben auf die Mitarbeiter ein, verlieren sie schnell das Interesse – es wird ihnen zu viel. Daher sollten auch weichere Themen eingestreut werden, die sich beispielsweise mit den Mitarbeitern selbst befassen und die Kommunikation untereinander ankurbeln.

Somit verfolgen unterschiedliche Inhalte auch unterschiedliche Ziele – angefangen bei der einfachen Informationsweitergabe bis hin zur Stärkung der Mitarbeiterbindung. Eine ausgewogene Mischung aus beiden Bereichen ist empfehlenswert – dies hängt jedoch immer auch von der jeweiligen Unternehmenskultur sowie den Mitarbeitern selbst ab.

 

Es gibt zwei Arten von Inhalten in der internen Kommunikation:

 

Aufgabenbezogene Inhalte

Bei den aufgabenbezogenen Inhalten steht die Weitergabe von Wissen im Mittelpunkt. Sie zielen darauf ab, die Mitarbeiter umfangreich über das Unternehmen, deren Strukturen und Ziele zu informieren.

Beispiele für aufgabenbezogene Inhalte:

  • Informationen von der Geschäftsleitung
  • Vorstellung neuer Projekte oder Strukturen
  • Marketingmaßnahmen
  • Produkteinführungen
  • Mitarbeiterversammlungen

 

Soziale Inhalte

Bei den sozialen Inhalten geht es vorrangig darum, persönliche Beziehungen aufzubauen, den Austausch der Mitarbeiter untereinander zu fördern und gleichzeitig auch die Identifikation mit dem Unternehmen zu stärken.

Beispiele für soziale Inhalte:

  • Mitarbeiterporträts
  • Abteilungsporträts
  • Reportage von Betriebssportgruppen
  • Außergewöhnliche Hobbys der Mitarbeiter

 

Was tun bei Themen-Mangel?

Sollten mal zu wenig Themen vorhanden sein, lohnt sich meist ein Blick in den Terminkalender. Steht demnächst ein Fest an, ein Firmenjubiläum oder Ähnliches? Hieraus lassen sich tolle Inhalte erschaffen, die weit über eine einfache Ankündigung des Termins hinausgehen – angefangen bei einem Interview mit dem Organisator des Fests bis hin zu einem umfassenden Rückblick auf die Entwicklung des Unternehmens. Auch Inhalte, die in der Vergangenheit bereits behandelt wurden, können gut erneut thematisiert werden – jedoch sollte hier eine andere Sichtweise, also ein anderer Ansatz gewählt werden.

 

Themen kommen aus dem Unternehmen

Um spannende Themen zu finden, lohnt es sich, die Augen und Ohren stets offen zu halten. Hat ein Kollege von einem spannenden Hobby erzählt? Wurde eine Abteilung umstrukturiert? Hat sich eine neue Sportgruppe gefunden? Zudem lohnt es sich, die Mitarbeiter selbst zu sensibilisieren, Themenideen beizusteuern.

 

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