Website erstellen

Ohne eine eigene Firmenwebsite geht es heutzutage nicht mehr. Sie ist das Aushängeschild eines Unternehmens – sozusagen das digitale Schaufenster. Doch bei der Erstellung kann man auch viel falsch machen. Damit Ihre Homepage professionell, modern und sichtbar wird, haben wir hier die wichtigsten Aspekte gesammelt.

 

1. Klare Ziele verfolgen!

Noch bevor es mit der Gestaltung der eigenen Website losgeht, sollten Sie sich fragen: Was genau ist mein Ziel? Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen und erreichen? Erst wenn das festgelegt wurde, sollten Sie beginnen und Ihre Website passgenau auf die entsprechende Zielgruppe ausrichten.

 

2. Modernes und nutzerfreundliches Design

Über Geschmack lässt sich zwar streiten, jedoch gibt es einige Regeln, die im Hinblick auf das Website-Design beachtet werden sollten. Dazu zählt, dass die Usability stets im Fokus sein sollte. Hier gilt es, auf genug Weißraum sowie farbliche Kontraste zu achten. Auch spielen die Wahl der Schriftart und -größe eine große Rolle. Modern, benutzerfreundlich und passend zum Corporate Design – das sind wichtige Faktoren. Wenn die Homepage dann auch noch ansprechend und einladend aussieht, haben Sie alles richtig gemacht.

 

3. Hochwertige und abwechslungsreiche Inhalte

Die Mischung macht’s: Eine Variation aus Texten, Videos, Fotos, Audios und mehr sind wichtig, um die Nutzer bei Laune zu halten. Werden sie gut unterhalten, merken sie sich die Inhalte auch besser. Hierbei ist es wichtig, dass die Qualität bei Content immer vor der Quantität steht. Schreiben Sie lieber weniger und kommen dafür schnell auf den Punkt. Professionelle Videos und Bilder sind ebenso wichtig wie hochwertige Texte, die immer fehlerfrei, verständlich und unterhaltsam sein sollten. Hier ist es auch wichtig, dass Sie bereits eine USP für Ihr Unternehmen definiert haben, welche sich an verschiedenen Stellen auf der Website wiederfinden lässt – und so im Gedächtnis der Besucher bleibt.

 

4. SEO: Google sieht alles!

Der Erfolg von Webseiten hängt enorm davon ab, ob sie von den potenziellen Kundinnen und Kunden überhaupt gefunden wird. Hier heißt das Zauberwort Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Werden sowohl bei der technischen Umsetzung als auch beim Erstellen von Content die vielfältigen SEO-Regeln beachtet, so steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass die Website bei Google und Co. schnell gefunden wird – optimalerweise auf der ersten Seite.

 

5. Responsive Design ist ein Muss!

Klar: Wer eine Website erstellt, tut dies in der Regel an einem Desktop-PC. Doch die Mehrheit der Nutzer ruft Webseiten mittlerweile mobil auf – sprich übers Smartphone oder Tablet. Demnach ist es wichtig, die Website für Mobilgeräte zu optimieren, mit einem sogenannten Responsive Design. Eine Webseite muss sich flexibel an das jeweilige Endgerät anpassen können und auf einem Smartphone oder Tablet ebenso gut aussehen und funktionieren wie auf der Desktop-Ansicht. Wer mit dem Handy eine Webseite öffnet, die nicht für eine mobile Nutzung ausgerichtet ist, wird diese ganz schnell wieder verlassen. Das sollten Sie unbedingt vermeiden.

 

6. Schnelle Ladezeit sicherstellen!

Zwei bis drei Sekunden. Länger sollte eine Webseite nicht benötigen, um zu laden. Der Nutzer sollte also gefühlt sofort, wenn er eine Seite aufruft, darauf interagieren können. Die Nutzer verlassen die Website häufig direkt wieder, wenn diese zu langsam ist. Zudem macht eine lange Wartezeit einen schlechten Eindruck, was der Nutzer automatisch auf die gesamte Website und im schlimmsten Fall auch auf das Unternehmen überträgt. Auch Google ist kein Fan von langen Wartezeiten: Die Suchmaschine bewertet langsame Webseiten schlechter, wodurch sie im Ranking auch weiter unten landen.

 

7. Ein System wählen, das wirklich passt!

Es gibt eine Vielzahl an Systemen, um Websites zu erstellen. Angefangen bei einfachen Baukasten-Systemen wie Wix oder Jimdo über den Klassiker WordPress bis hin zu einer komplett individuellen Lösung. Hier sollten nicht nur die einzelnen Möglichkeiten verglichen werden, sondern Sie sollten zudem überlegen, wie technikaffin Sie sind und ob sich der Zeitaufwand für eine eigene Umsetzung lohnt oder nicht doch besser eine Agentur beauftragt werden sollte.

 

8. Einfache und intuitive Navigation!

Website-Besucher haben weder Lust noch Zeit, sich viele Gedanken über die Bedienung einer Webseite zu machen. Sie möchten schnell das finden, was sie suchen. Daher ist eine einfache und intuitive Navigation empfehlenswert. Die Nutzerfreundlichkeit sollte an oberster Stelle stehen. Hilfreich dabei sind beispielsweise ein klarer Aufbau, eine nicht zu tief gehende Navigation sowie eine Suchfunktion. Die sogenannte Usability ist ein wichtiger Faktor, um die potenziellen Kunden auf der eigenen Internetpräsenz zu halten und so zu vermeiden, dass sie zur Konkurrenz gehen.

 

9. Schaffen Sie genug Kontaktmöglichkeiten!

Hochwertige Inhalte und ein ansprechendes Design sind wichtig. Doch Sie wollen ja, dass die Nutzer am Ende auch handeln – sprich: Kontakt aufnehmen, Produkte kaufen oder auch Dienstleistungen buchen. Daher geben Sie ihnen genug Chancen dazu: Ein Kontaktformular ist selbstverständlich, doch auch die Platzierung mehrerer Call to Action an sinnvollen Stellen sowie die Möglichkeit, Content auf Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram zu teilen, ist wichtig.

 

10. DSGVO: Sicherheit geht vor!

Mit Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 hat sich einiges verändert: Der Schutz der personenbezogenen Daten ist noch wichtiger geworden, was auch Webseitenbetreiber beachten müssen. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Ihre Homepage DSGVO-konform ist – sonst könnte es teuer werden. Das Bestätigen von Cookies und das Bereitstellen der Datenschutzrichtlinien sind da nur zwei Beispiele.

 

11. Tracking nicht vergessen!

Ein Vorteil des Internets: Hier lässt sich so ziemlich alles messen. Sei es die Dauer, wie lange ein Nutzer auf der Website verweilt, zu welchen Zeiten die Homepage besonders gut besucht ist oder auch was genau ein potenzieller Kunde anklickt. Das alles können Sie herausfinden und analysieren – etwa mit Google Analytics. Mithilfe dieses kostenlosen Tools können Sie Ihre Website stetig verbessern. Wichtig dabei ist jedoch, dass sie einen entsprechenden Cookie-Hinweis platzieren müssen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer Website? Nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf!

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